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Webinar Lebensraumvernetzung mit ÖPUL-Maßnahmen

  • 27. Apr. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. März

Am 28. April 2025 fand ein, vom Netzwerk Zukunftsraum Land veranstaltetes Webinar zum Thema Lebensraumvernetzung mit ÖPUL-Maßnahmen statt. Naturnahe Strukturen wie Blühflächen, (Mehrnutzen-)Hecken oder Altgrasstreifen können, wenn sie sinnvoll in der Landschaft angelegt werden, viel zur Lebensraumvernetzung beitragen. Diese, auch Trittsteinbiotope genannten Strukturen, ermöglichen es, verschiedenen Arten auch in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft von einem Ort zum anderen zu wandern. Dies ist wichtig, damit Populationen nicht voneinander isoliert werden, sondern dass es zu einem genetischen Austausch zwischen diesen kommen kann.

Das österreichische Agrarumweltprogramm ÖPUL unterstützt dies durch unterschiedliche biodiversitätsfördernde Maßnahmen, was von Elisabeth Kerschbaumer von der LK Niederösterreich genauer erläutert wurde. Vorher war noch der Zoologe Georg Derbuch am Wort, der den Teilnehmer:innen die Bedeutung der Artenvielfalt für die Landwirtschaft näherbrachte und die Wichtigkeit von Strukturen wie Biodiversitätsflächen und Hecken erklärte. Um zu zeigen, wie Lebensraumvernetzung in der Praxis gelingen kann, kamen anschließend Landwirt:innen aus unterschiedlichen Regionen Österreichs- von Vorarlberg über den Salzburger Flachgau bis zum Weinviertel in Niederösterreich- zu Wort. Dazu passend stellte Thomas Labuda vom ÖKL das Projekt „ÖPUL verbindet“ vor und ging auf die Ziele des Projektes, die Besonderheiten der einzelnen Modellregionen, die dort abgehaltenen Veranstaltungen sowie wichtige Erkenntnisse aus den umgesetzten Maßnahmen ein.



 
 
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