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Gumpensteiner Begrünungstag

  • 2. Juni 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Am 3. Juni 2025 fand an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein der Gumpensteiner Begrünungstag statt, der unter dem Motto: „Förderung der Biodiversität in der Kulturlandschaft“ stand.


Im Rahmen der Vorträge zum Thema „Blühstreifen in der Agrarlandschaft“ stellte Barbara Steurer vom ÖKL das Projekt „ÖPUL verbindet“ vor. Des Weiteren referierte Thoms Frank von der BOKU Wien über die Etablierung von Graslandstreifen in der Agrarlandschaft und Karin Hochegger vom Naturschutzbund Ennstal-Ausseerland erläuterte die Bedeutung von Blühstreifen zur Förderung des Braunkehlchens im steirischen Ennstal.


Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um die praktische Umsetzung von Anbau und Pflege der Blühstreifen. Der Vortrag von Bernhard Krautzer von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein handelte von der Umsetzung der ÖPUL-Maßnahme DIVRS auf Ackerflächen und sein Kollege Lukas Gaier beleuchtete den Zusammenhang vom Pflegemanagement und Biodiversität. Matthias Greisberger von der LK Salzburg stellte regionale Saatgutmischungen im Grünland vor und von der praktischen Umsetzung auf einem Betrieb im Alpenvorland berichtete Landwirt Franz Kastenhuber.


Der dritte Teil stand im Zeichen der Bestäuberinsekten im Grünland. Giovanni Peratoner vom Versuchszentrum Laimburg referierte zum Thema Wirtschaftsdünger und pflanzliche Biodiversität in mäßig artenreichen Dauerwiesen. Die Erfassung der Insektenarten mittels environmental-DNA erläuterte Michael Traugott von der Universität Innsbruck und Peter Unglaub von der BOKU ging auf die Bienen-Pflanzen Interaktionen auf Streuobstwiesen näher ein. Die Bedeutung der Saatgutmischung für Bestäuber war wiederum das Thema von Wilhelm Graiss von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein bevor es zu einer Exkursion ging, dessen Ziel die Biodiversitätsflächen am Versuchsfeld in Gumpenstein waren.



 
 
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